Regio Kliniken erwarten 2011 besseres Ergebnis

UETERSEN (di). Die Regio Kliniken haben ihr Defizit im vergangenen Jahr um rund zehn Millionen Euro verringert. Bei einem Umsatz von fast 160 Millionen Euro wies das Unternehmen 2010 noch 2,4 Millionen Euro Verlust aus.

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Defizitär arbeiten nach Mitteilung der Regio Kliniken die Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und die Pflege. "Wir sind dabei, beide Bereiche zu konsolidieren", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Otto Melchert. Insbesondere für die MVZ erwartet Melchert in 2011 ein deutlich verbessertes Ergebnis.

Nach seiner Darstellung belegen die jetzt vorgelegten Zahlen, dass die nach dem Einstieg der Sana Kliniken AG eingeleiteten Maßnahmen ihre Wirkung entfalten. Unter anderem hatte das Unternehmen, zu dem drei Krankenhäuser im Randgebiet Hamburgs gehören, sich von zwei MVZ in Itzehoe und Hamburg getrennt, die Wachkoma-Station am Pflegezentrum Elbmarsch geschlossen und seinen Pflegedienst umstrukturiert.

Zugleich verwies Melchert auf das starke Engagement des Mehrheitsgesellschafters Sana bei der Sanierung der Regio Kliniken. Das Unternehmen ist mit 74,9 Prozent an den ehemals kreiseigenen Kliniken beteiligt und hatte im vergangenen Jahr 25 Millionen Euro in die Regio Kliniken investiert.

Weitere Sanierungsmaßnahmen sollen folgen, Personaleinsparungen sollen aber nicht dazu gehören. Die Regio Kliniken waren besonders unter den niedergelassenen Ärzten der Region umstritten, weil sie vor dem Sana-Einstieg auf eine starke Expansion über MVZ in den ambulanten Bereich gesetzt hatten.

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