Hamburg

Regio Kliniken schließen Standort

„Bundespolitische Vorgaben“ haben in Hamburg die Schließung eines Klinikstandorts zur Folge. In der Entscheidung liegt Hoffnung auf einen Neuanfang.

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Elmshorn. Die Regio Kliniken im Norden Hamburgs wollen den kleinsten ihrer drei Standorte schließen. Die zuletzt verbliebenen Abteilungen in Wedel sollen im Sommer an die Standorte in Pinneberg und Elmshorn verlagert werden. Ein Großteil der 207 Mitarbeiter soll dann dort eingesetzt werden.

Mit dieser Entscheidung folgte der Aufsichtsrat der Regio Kliniken der Einschätzung der Geschäftsführung. Nun stehen Gespräche zwischen den Gesellschaftern – dem Kreis Pinneberg und der Sana Kliniken AG – an. Der private Klinikverbund ist Mehrheitsgesellschafter.

In Wedel befinden sich derzeit die Abteilungen für Geriatrie, Pneumologie, Palliativmedizin sowie die geriatrische Tagesklinik. Rund 2600 Patienten wurden dort zuletzt pro Jahr versorgt. Die Kliniken in Elmshorn und Pinneberg kamen zusammen auf rund 29.000 Patienten.

Die Abteilung für Geriatrie inklusive Tagesklinik und die Abteilung für Pneumologie werden in Elmshorn angesiedelt, die palliativmedizinischen Leistungen in Pinneberg.

Die Regio Kliniken begründeten die Verlagerung mit „bundespolitischen Vorgaben“. Als Beispiele nannten sie auf Nachfrage der „Ärzte Zeitung“ unter anderem Pflegepersonaluntergrenzen, Mindestmengen und das MDK-Reformgesetz.

Von der Zusammenlegung erhoffe man sich auch attraktivere Arbeitsbedingungen, zum Beispiel durch geringere Dienstbelastungen. (di)

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