Digitalisierung und IT

Rekordniveau bei offenen Stellen

NÜRNBERG (dpa). Deutsche Unternehmen suchen derzeit so viele Arbeitskräfte wie schon lange nicht mehr.

Veröffentlicht:

Die Zahl der offenen Stellen sei im April auf ein Rekordniveau gestiegen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch bei der Bekanntgabe ihres monatlichen Beschäftigungsindexes BA-X mit. "Der wirtschaftliche Aufschwung schlägt sich damit erneut in einem Plus der Kräftenachfrage nieder, die bereits auf hohem Niveau lag", betonte die Nürnberger Bundesbehörde.

Allerdings habe sich das Wachstumstempo etwas verlangsamt. Die Betriebe signalisierten weiterhin hohe Einstellungsbereitschaft; inzwischen hätten sie Probleme, genügend qualifizierte Fachkräfte zu finden. Großen Bedarf meldeten besonders Zeitarbeitsunternehmen an; etwa jede dritte freie Stelle komme aus dieser Branche.

Der monatlich von der Bundesagentur und dem hauseigenen Forschungsinstitut ermittelte Stellenindex kletterte im April um zwei Punkte auf einen Wert von 167. Dies sind 37 Zähler mehr als vor einem Jahr. Die Wachstumskurve beginnt sich jedoch abzuflachen. Zwischen November 2010 und Februar 2011 hatte der BA-X noch deutlich stärker zugelegt.

Mehr zum Thema

Bundestagswahl

Wahlprogramm: Liberale setzen auf freien Arztberuf

DVPMG vor Anhörung im Gesundheitsausschuss

Zoff um Spahns Pläne für erweiterte Video-AU

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Unbekannter Patient am Bildschirm. Wie viel Kranksein lässt sich bestätigen?Die KBV ist gegen AU-Bescheinigungen nach zuvor ausschließlichem Fernkontakt.

DVPMG vor Anhörung im Gesundheitsausschuss

Zoff um Spahns Pläne für erweiterte Video-AU

Aktuell gibt es in 380 deutschen Stadt- und Landkreisen mindestens einen COVID-19-Intensivpatienten.

Städte und Landkreise

Wo es relativ viele COVID-19-Patienten auf Intensivstationen gibt