Revision im Rechtsstreit um "Krebsmittel" Galavit

KASSEL (kaj). Im langjährigen Rechtsstreit um Betrug mit dem angeblichen Krebsmittel "Galavit" will der verurteilte Medizinjounalist offenbar weiter um eine Bewährungsstrafe kämpfen.

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Der 62-Jährige habe Revision gegen das Urteil vom 1. August eingelegt, teilte der Sprecher des Kasseler Landgerichts auf Anfrage mit. Der Mann war in der dritten Auflage des Prozesses zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt worden.

Der zeitgleich verurteilte 40-jährige Kaufmann hat offenbar die gegen ihn verhängte Bewährungsstrafe akzeptiert. Er habe lediglich Beschwerde gegen eine Kostenentscheidung der Strafkammer eingelegt, sagte der Sprecher.

Der Verteidiger des Kaufmanns hatte im Prozess versucht, eine Bewährungsstrafe unter einem Jahr für seinen Mandanten zu erreichen.

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