Klinikmarkt

Rhön und Holzinger gehen getrennte Wege

Der Vorstandsvorsitzende der Rhön Klinikum AG, Stephan Holzinger, hat seinen Posten mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

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Bad Neustadt. Die Demission des Vorstandsvorsitzenden der Rhön Klinikum AG, Stephan Holzinger, hatte sich abgezeichnet. Nun ist sie offiziell. Am Montagabend teilte der private Klinikkonzern mit, Holzinger habe sein Mandat sowie sämtliche weitere Funktionen in der Gruppe „mit sofortiger Wirkung niedergelegt“. Der Aufsichtsrat habe der, wie es heißt, „einvernehmlichen Aufhebung“ des Dienstvertrags Holzingers zum 30. September dieses Jahres zugestimmt.

In einer weiteren Konzernmitteilung wird Holzinger mit den Worten zitiert: „Angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse und der damit nun augenscheinlich verbundenen neuen Ausrichtung ist dies für mich der beste Zeitpunkt, die Verantwortung weiterzureichen.“

Mitte Juni hatte Rhön wissen lassen, dass Aufsichtsratschef und Konzerngründer Eugen Münch mit Holzinger Trennungsgespräche führe. Holzinger trat den Rhön-Vorstandsvorsitz Anfang 2017 an. Nachdem vor wenigen Tagen der Medizintechnikhersteller B. Braun seine Rhön-Anteile an Asklepios veräußert hat, halten das Hamburger Klinikunternehmen und Münch nun zusammen mehr als 75 Prozent der Aktien. (cw)

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