Klinikmarkt

B. Braun gibt Rhön-Anteile an Asklepios ab

B.Braun steigt bei Rhön Klinikum aus. Asklepios hält mithilfe des Rhön-Gründers Eugen Münch nun mehr als 75 Prozent an dem Klinikunternehmen.

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Frankfurt/Melsungen. Der Medizintechnikanbieter B. Braun steigt beim fränkischen Krankenhausbetreiber Rhön Klinikum AG aus. Das hessische Unternehmen hat das Angebot des Hamburger Krankenhauskonzerns Asklepios angenommen, der Rhön komplett übernehmen will.

B. Braun war seit 2013 als Großaktionär an Rhön beteiligt und hielt zuletzt rund 25 Prozent der Anteile. B. Braun hatte sich lange erbittert gegen die Übernahme von Rhön durch Asklepios gewehrt. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung Anfang Juni hatten die Hessen versucht, mehrere Aufsichtsratsmitglieder bei Rhön, darunter Firmengründer und Chefkontrolleur Eugen Münch, abzuberufen. Auch wollte B. Braun die Satzung ändern, um Entscheidungen der Hauptversammlung blockieren zu können. Beides fand keine Mehrheit.

Asklepios will Rhön komplett übernehmen und damit den Abstand zu Branchenführer Fresenius Helios verkürzen – mithilfe von Rhön-Gründer und Teilhaber Münch; Asklepios und Münch bündeln ihre Stimmrechte in einem Gemeinschaftsunternehmen. Zusammen kamen sie bereits auf mehr als 50 Prozent der Rhön-Aktien. Den verbleibenden Aktionären wurde ein Übernahmeangebot für 18 Euro je Anteil gemacht.

Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme genehmigt, bei Rhön laufen Verhandlungen über die Trennung von Chef Stephan Holzinger. Mit dem Ausstieg von B. Braun bei Rhön und dem Übertragen der Aktien kommt Asklepios seinem Ziel einer vollständigen Übernahme des Klinikbetreibers nun einen großen Schritt näher. (dpa)

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