Direkt zum Inhaltsbereich

Sachsen plant mehr Klinikbetten in der Psychiatrie

DRESDEN (tt). Der Krankenhausplan für 2012 und 2013 in Sachsen sieht mehr Klinikbetten für die Psychiatrie vor. Zudem sollen Kapazitäten in der neurologischen Frührehabilitation und stationäre Angebote in der Palliativmedizin ausgebaut werden. In allen anderen - somatischen - Abteilungen soll die Zahl um 509 auf landesweit 22.515 Betten reduziert werden. Das sieht der vom Landeskabinett beschlossene Krankenhausplan für 2012 und 2013 vor.

Veröffentlicht:

Der Bedarf in der Psychiatrie steige, dagegen sinke er in den anderen Fachgebieten, gibt das Ministerium zur Begründung an. So werden den Kinder- und Jugendpsychiatrien 27 zusätzliche Betten, insgesamt 387, zugestanden.

Bei der Psychiatrie und Psychotherapie liegt der Bedarfsplan mit 2778 um 106 Betten über dem Soll von 2011. Die Bettenzahl in der Psychosomatik bleibt mit 199 unverändert. Über alle Abteilungen hinweg soll die Bettenzahl landesweit um 376 auf 25.370 sinken.

Die Planung soll dem demografischen Wandel in Sachsen Rechnung tragen. Dementsprechend werden erstmals auch geriatrische Fachabteilungen gesondert ausgewiesen.

Die Altersgruppe der über 80-Jährigen wird in Sachsen bis 2020 um 58 Prozent wachsen, und zwar von 258.000 auf 363.000 Menschen. Dagegen wird die Zahl der 15- bis 30-Jährigen im gleichen Zeitraum um 43 Prozent sinken.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Verordnungsentwurf

Krankenhäuser dürfen Vergütung im Praktischen Jahr entdeckeln

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Tab. 1: Stufentherapieschema zur verlaufsmodifizierenden Therapie der generalisierten Myasthenia gravis

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Generalisierte Myasthenia gravis

Krankheitssymptome und Therapielast wirksam lindern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Dr_Microbe / stock.adobe.com

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Fünf Jahre orale Therapie mit Risdiplam

Breite Anwendbarkeit bei 5q-assoziierter SMA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Abb. 1: Wirksamkeit in der klinischen Praxis von Brivaracetam über 12 Monate (alle Formen fokaler Anfälle)d

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Zusatzbehandlung fokaler Epilepsien

Effektivere Anfallskontrolle in der Kombinationstherapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: UCB Pharma GmbH, Monheim
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Elternzeit, Krankheitsvertretung und Co.

Befristete Arbeitsverträge: Welche Fehler Sie vermeiden sollten

Ernährungsberatung

Schilddrüse: Vegane Ernährung verschärft Jodmangel

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Lesetipps
Ein Stapel mit vielen Büchern

© Frank Rumpenhorst/dpa

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Blick über die Schulter eines Trompeters, der ein Konzert spielt.

© Kitreel / Stock.adobe.com

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte