Sana überspringt beim Umsatz die Milliardengrenze

MÜNCHEN (sto). Die Sana Kliniken AG hat im vergangenen Jahr erstmals die Milliardengrenze beim Umsatz überschritten. 2008 hat das private Krankenhausunternehmen damit zum dritten Mal seinen Umsatz zweistellig gesteigert.

Veröffentlicht:

Nach dem vorläufigen Jahresergebnis 2008 wuchs der Umsatz der privaten Klinikkette gegenüber 2007 um 117,5 Millionen Euro auf 1,06 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 12,8 Prozent und lag bei 36,2 Millionen Euro. Grund dafür seien vor allem die erfolgreiche Integration von Kliniken in Düsseldorf, Duisburg und Haldensleben, die 2007 übernommen wurden, in den Klinikkonzern, hieß es.

Das abgelaufene Geschäftsjahr habe mit der Unterzeichnung konzerneinheitlicher Tarifverträge mit dem Marburger Bund sowie der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Zeichen der Angleichung der Arbeits- und Entgeltbedingungen in den Krankenhäusern der Klinikkette gestanden, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Philippi.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Sana Kliniken wieder mit einem zweistelligen Umsatzzuwachs. Das für 2009 geplante Investitionsvolumen betrage 140 Millionen Euro, was gegenüber 2008 einer Steigerung von 40 Prozent entspreche, teilte das Unternehmen mit. Bis 2013 seien Gesamtinvestitionen von 400 Millionen Euro vorgesehen.

Die Sana Kliniken AG beschäftigt bundesweit etwa 18 500 Mitarbeiter und 1100 Auszubildende in 40 Krankenhäusern. Die Aktionäre der Sana Kliniken AG sind 33 private Krankenversicherungen.

Mehr zum Thema
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Was aus dem Salzstreuer kommt, ist nicht egal. Salz ist nicht gleich Salz. Herz und Gefäße profitieren von einem hohen Anteil Kaliumchlorid.

© Daniel Vincek / stock.adobe.com

Review und Metaanalyse

Viel Kaliumchlorid im Salz bringt Vorteile für Herz und Gefäße

Zwischen kardiovaskulären Erkrankungen und psychischen Störungen gibt es Zusammenhänge. Welche das sind, wird derzeit erforscht.

© paul_craft / stock.adobe.com

Kardio- und Neurologie

Bei frisch diagnostizierten Herzpatienten auf die Psyche achten!

Bundesweit soll es weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flugzeug geben, so sieht es der Entwurf des neuen Infektionsschutzgesetzes vor.

© Daniel Kubirski / picture alliance

Geplante Novelle

Infektionsschutz: Kakofonie der Änderungswünsche