Bestattungskosten

Sozialamt bei Fehlgeburt außen vor

Veröffentlicht: 16.12.2019, 15:15 Uhr

Essen. Nach einer Fehlgeburt haben Sozialhilfeempfänger keinen Anspruch auf Übernahme der Bestattungskosten durch das Sozialamt, so das Landessozialgericht (LSG) NRW. Denn es gebe für Eltern keine Erstattungspflicht. Nur die entbindende Klinik sei zu einer „Bestattung unter würdigen Bedingungen“ verpflichtet.

Nach einer Fehlgeburt in der 21. Schwangerschaftswoche hatten die Eltern von der Kommune die Übernahme der Bestattungskosten von 1567 Euro verlangt.

Während das Sozialgericht Düsseldorf auf eine teilweise Kostenübernahme entschied, sahen die LSG-Richter das anders. Das LSG ließ die Revision beim Bundessozialgericht zu. (iss)

LSG Nordrhein-Westfalen, Az.: L 20 SO 291/16

Mehr zum Thema

Sterbehilfe-Gesetz

Sollen allein Ärzte die Berater Sterbewilliger sein?

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Sollen allein Ärzte die Berater Sterbewilliger sein?

Sterbehilfe-Gesetz

Sollen allein Ärzte die Berater Sterbewilliger sein?

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden