Anlagestrategie

Sparer müssten mehr in Wertpapiere gehen

Veröffentlicht: 19.05.2017, 12:30 Uhr

QUICKBORN. Setzen Sparer in Deutschland trotz steigender Inflation und eines nahezu bei null notierenden Zinses weiter auf Tages- und Festgelder sowie Spareinlagen, dann verlieren sie dadurch in den nächsten 20 Jahren 14.000 Euro je Haushalt. Das ist das Ergebnis einer Datenauswertung der Online-Bank Comdirect und Barkow Consulting.

"Nie war der Wertverlust festverzinslicher Anlagen höher als aktuell. Doch das ist erst der Anfang: Wenn wir unser Anlageverhalten nicht ändern, hat das dramatische Folgen für die deutschen Sparer", warnt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect.

"An Wertpapieren führt beim langfristigen Vermögensaufbau kein Weg vorbei“, konstatiert Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect. Denn es sei nicht zu erwarten, dass sich an den gegenwärtigen Rahmenbedingungen absehbar grundlegend etwas ändere. Seit 2008 sei das Finanzvermögen hierzulande um rund 1,5 Billionen Euro auf etwa 5,6 Billionen Euro angestiegen. 38 Prozent des Finanzvermögens in Deutschland davon – 2,1 Billionen Euro – stecken in Anlagen wie Tages- und Festgeld oder Spareinlagen. (maw)

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