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Steuerschätzer erwarten weniger Einnahmen

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BERLIN (dpa). Bund, Länder und Kommunen müssen sich in den nächsten Jahren auf deutlich weniger Steuereinnahmen einstellen als bisher geplant. Bis Ende 2013 könnten im Vergleich zu früheren Prognosen rund 48 Milliarden Euro weniger in die Staatskassen fließen. Das geht nach Informationen von dpa aus der Vorlage des Bundes für die aktuelle Steuerschätzung hervor. Die Pläne der schwarz-gelben Koalition für weitere Steuersenkungen in Milliardenhöhe erhalten damit einen weiteren Dämpfer. Die Steuerschätzer legen ihre neue Prognose für den Zeitraum bis 2014 an diesem Donnerstag vor. Das Ergebnis wird von den Berechnungen des Bundes voraussichtlich abweichen - nach bisherigen Erfahrungen aber eher gering. Grund für die negative Prognose sind die Einnahmeausfälle in Folge der ersten Steuersenkungen, die die Koalition zu Jahresbeginn umsetzte. Zwar verläuft die Konjunkturerholung inzwischen besser. Mittelfristig rechnet die Bundesregierung aber mit einem schwächeren Wirtschaftswachstum.

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