Klinik-Management

Stipendien sollen junge Mediziner in die Altmark locken

Veröffentlicht:

SALZWEDEL (zie). Mit einem Stipendienprogramm will das Altmark-Klinikum dem zunehmenden Ärztemangel am eigenen Krankenhaus und in der Region begegnen. Seit das Programm im Herbst vergangenen Jahres beschlossen worden ist, haben sich bereits drei Studenten verpflichtet, ihre Facharztausbildung im Klinikum zumindest zu beginnen.

Das Stipendienprogramm des Altmark-Klinikums wendet sich an Medizinstudenten in Deutschland, die den ersten Teil ihrer Ausbildung - das Physikum - erfolgreich bestanden haben. "Bislang”, so Personalleiterin Doreen Kassuhn, "haben wir drei entsprechende Verträge mit Studenten der Magdeburger Universität abgeschlossen, die ihr Studium voraussichtlich 2012 oder 2013 beenden.” Danach - so sieht es der Vertrag vor - werden sie ihre Facharztausbildung am Altmark-Klinikum beginnen und - so die Voraussetzungen gegeben sind - auch abschließen.

Dies gelte für die am Klinikum etablierten Fachrichtungen sowie die Allgemeinmedizin. Als Gegenleistung gewährt das Klinikum mit dem Vertragsabschluss ein monatliches Stipendium in Höhe von 700 Euro. Doreen Kassuhn: "Die Studenten entlasten damit nicht nur ihre Eltern oder müssen nicht während des Studiums jobben. Aber wir möchten sie nicht nur finanziell, sondern auch fachlich unterstützen, um ihnen das Studium zu erleichtern.” So können sie an den zum Klinikum gehörenden Krankenhäusern Salzwedel oder Gardelegen unter anderem ihre Famulatur absolvieren oder sich von Fachärzten Ratschläge und Tipps holen.

Sollten die Studenten ihre Facharztausbildung allerdings nicht an den beiden Kliniken beginnen, müssen sie das Geld zurückzahlen.

Mehr zum Thema

Gemälde, Skulpturen, Siebdrucke

Die Kunst der Praxis

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci (SPD, v.l.), Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), Benjamin Strasser (FDP), Ansgar Heveling (CDU) und Kathrin Vogler (Linke) stellen im Haus der Bundespressekonferenz einen Gesetzentwurf zur Suizidbeihilfe vor.

© Wolfgang Kumm/dpa

Fraktionsübergreifend

Neuer Gesetzentwurf zur Sterbehilfe präsentiert

Die Vakzine ComirnatyTextbaustein: Sonderzeichen/war von den Unternehmen BioNTech und Pfizer.

© SvenSimon / Frank Hoermann / picture alliance

Corona-Studien-Splitter

Dritte Corona-Impfdosis essenziell gegen Omikron