Haftpflicht

"Sylter Kreißsaal" geht neue Wege

Um die geburtshilfliche Versorgung auf der Insel sicherzustellen, übernehmen Gemeinde und Kreis künftig die Haftpflichtkosten der Hebammen.

Veröffentlicht:

SYLT. Das Modell "Sylter Kreißsaal" soll künftig die Geburtshilfe auf der Insel Sylt sicherstellen. Darauf einigte sich Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kristin Alheit bei einem Termin vor Ort mit den Beteiligten in der Asklepios Nordseeklinik.

Die geburtshilfliche Versorgung soll dort künftig unter Leitung von Hebammen mit Gynäkologen als ärztlichem Hintergrund geleistet werden. Deren Haftpflichtversicherung ist durch einen Versicherungskonzern gedeckt. Die Kosten dafür sollen Gemeinde, Kreis und für eine Übergangszeit das Land tragen.

Risikoschwangerschaften müssen in entsprechend ausgestattete Kliniken auf dem Festland entbinden. Die Vertragskonstruktion für das Modell soll bis 31. Januar stehen, teilt das Kieler Gesundheitsministerium mit.

Die Nordseeklinik in Westerland stellt künftig nur noch die Infrastruktur wie Kreißsaal, OP-Team und Pflege für die Geburtshilfe bereit. Kommunalpolitiker auf Sylt zeigten sich von dem Modell, insbesondere von der Abwälzung der Haftpflichtkosten auf die Allgemeinheit, enttäuscht. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

© David Pereiras | iStock (Symboldbild mit Fotomodell)

Dermatomykosen

Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

© Irina Tiumentseva | iStock

Onychomykosen

Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

ADHS im Erwachsenenalter

Wechseljahre und ADHS: Einfluss hormoneller Veränderungen auf Symptomatik und Diagnose

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, Iserlohn
Den Herausforderungen mit Hopfenextrakt begegnen

© Pixelrohkost / stock.adobe.com

Arztinformation – Hilfe für Patientinnen in den Wechseljahren

Den Herausforderungen mit Hopfenextrakt begegnen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Procter & Gamble Health Germany GmbH, Schwalbach am Taunus
Abb. 1: Wichtige Signalwege und Angriffspunkte für eine zielgerichtete Therapie beim Mammakarzinom

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [3]

Molekularpathologische Diagnostik

Welche Tests sind wichtig beim Mammakarzinom?

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH GmbH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

NutriNet-Santé-Studie

Viel Konservierungsstoffe in der Nahrung – erhöhtes Krebsrisiko?

Datenanalyse

Demenzschutz durch Zosterimpfung: Studie liefert erneut Hinweise

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte „ePA“.

© Daniel Karmann/dpa

Neue Funktion

E-Patientenakte: Volltextsuche für Ärzte geplant

So bitte nicht! Leichter kann man es Hackern kaum machen.

© Oleksandr Latkun/imageBROKER/picture alliance

Update

Datenschutz

Tipps: Darauf sollten Praxisteams bei Passwörtern achten