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Telematikinfrastruktur

T-Systems erhält Zulassung für Praxisausweis

Die Anzahl der für die Telematikinfrastruktur zugelassenen Komponenten steigt weiter an. Ärzte können jetzt bei einem dritten Anbieter ihren Praxisausweis bestellen.

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BERLIN. Nach der Bundesdruckerei und medisign kann jetzt auch die Tochter der Deutschen Telekom, T-Systems International, als dritter Anbieter die Sektorzulassung für ihren Praxisausweis für Vertragsärzte vorweisen. Das haben das Unternehmen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung am Donnerstag gemeldet.

Das bedeutet, auch bei T-Systems können Vertragsärzte jetzt vor der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) ihren Praxisausweis bestellen. Vertragsärzte und Psychotherapeuten benötigen den Ausweis, die sogenannte SMC-B (Security Module Card Typ B), damit der Konnektor eine Verbindung zur Telematikinfrastruktur (TI) aufbauen kann. Mit dem Ausweis authentifizieren sie sich als medizinische Einrichtung. Der Praxisausweis werde von T-Systems für 465 Euro (Gesamtpreis) angeboten, schreibt die KBV. Dies entspreche der Summe, die Arztpraxen aus der TI-Finanzierungsvereinbarung erstattet bekommen.

Eine Praxis benötigt in der Regel nur einen Ausweis. Wird ein mobiles Kartenterminal, zum Beispiel für Hausbesuche, eingesetzt, ist ein weiterer Praxisausweis notwendig. Auch dieser wird von den Krankenkassen finanziert.

Die KBV empfiehlt, den Ausweis etwa vier Wochen vor dem geplanten Installationstermin des TI-Anschlusses zu beantragen. Neben der Karte, erhalte die Praxis in einem separaten Brief eine PIN. Diese werde sowohl für die Installation als auch für den laufenden Betrieb benötigt. Zusätzlich wird der Ausweis online beim Anbieter freigeschaltet – ebenfalls vor der Installation des Konnektors. (ger)

Die Zulassungsliste im Web: www.kbv.de/media/sp/Zugelassene_Anbieter_Praxisausweis.pdf

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