Praxis-Nachfolge

Triton-Gruppe akquiriert mehrere MVZ

Die ambulante Versorgung wird für Investoren immer attraktiver. Die Beteiligungsgesellschaft Triton sucht gezielt nach MVZ mit allgemeinmedizinischem, kardiologischem oder orthopädischem Schwerpunkte.

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Frankfurt/Main. Der MVZ-Betreiber Kinios GmbH hat zu Wochenbeginn die Übernahme zweier Medizinscher Versorgungszentren bekanntgegeben; beide Zentren sind auf Orthopädie spezialisiert. Dabei handelt es sich um die MVZ Sportklinik Halle GmbH sowie um die MVZ Ortho Königsallee - Zentrum für Molekulare Orthopädie GmbH. Über Details und den Preis der Transaktion sei Stillschweigen vereinbart worden, heißt es.

Kinios gehört zum Holding-Konglomerat der mit Hauptsitz in London ansässigen Beteiligungsgesellschaft Triton und ist für Investments in orthopädische MVZ zuständig. „Ziel von Kinios ist es, gemeinsam mit führenden Orthopäden den Marktführer in der ambulanten Orthopädie im deutschsprachigen Raum zu entwickeln“, heißt es.

Demnach ist Triton derzeit außerdem auch an Zukäufen in Allgemeinmedizin und Kardiologie interessiert. Insbesondere in diesen Fachrichtungen sehe man „attraktive Bereiche für eine Konsolidierungsstrategie“. Trägervehikel des Praxen-Erwerbs ist den Angaben zufolge das Belegkrankenhaus „Klinik Schöneberg“,

Erfahrungen im MVZ-Geschäft hatte Triton bereits mit der Übernahme der MVZ-Gruppe „Meine Radiologie Holding“ 2019. Einen Coup in der Allgemeinmedizin landete die Investorengruppe erst vor wenigen Tagen mit der Übernahme der Dr. med. Kielstein Ambulante Medizinische Versorgung GmbH. Das Groß-MVZ mit 30 Standorten in Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie über 500 festangestellten Mitarbeitern stehe nunmehr in der Trägerschaft der Klinik Schöneberg, wie Gründer Dr. Volker Kielstein mitteilt. Er regele durch den Trägerwechsel die Unternehmensnachfolge, fungiere aber weiterhin als Geschäftsführer. (cw)

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