NRW

UWH will Plätze für Mediziner verdoppeln

Mehr Kapazitäten für die Humanmedizin: Die Uni Witten/Herdecke (UWH) hat sich für 2019 hohe Ziele gesetzt.

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KÖLN. Die Universität Witten/Herdecke (UWH) will die Zahl der Studienplätze für Humanmedizin verdoppeln. Wenn das Land Nordrhein-Westfalen und die zuständigen Gremien der Uni mitspielen, will sie schon ab dem Sommersemester 2019 insgesamt 168 Studierende pro Jahr aufnehmen, bislang sind es 84.

Die UWH befindet sich zurzeit noch in Verhandlungen mit dem NRW-Gesundheitsministerium über die Kapazitätserweiterung. "Es freut uns sehr, dass wir ausgesprochen positive und konstruktive Gespräche mit Minister Karl-Josef Laumann und dem Gesundheitsministerium führen", so Unipräsident Professor Martin Butzlaff.

Laumann (CDU) ist offensichtlich optimistisch, dass die Gespräche ein gutes Ende finden. Denn er nennt die Verdoppelung der Studienplätze an der UWH bereits als eine der Maßnahmen, mit denen NRW in den kommenden Jahren gegen den Hausarztmangel auf dem Land vorgehen will.

Über die mit der Erhöhung der Zahl der Studienplätze verbundenen Kosten macht die UWH noch keine Angaben. Klar ist aber, dass sowohl neue Räumlichkeiten als auch mehr Personal benötigt werden. "Das sind Investitionen, die von der Uni Witten/Herdecke nicht alleine gestemmt werden können", betonte Butzlaff.

Die Uni brauche zudem eine langfristige Planungssicherheit. Nach seinen Angaben müssen die Gesellschafter und der Aufsichtsrat der Hochschule über die Pläne noch im Detail informiert werden und einer Expansion zustimmen.

Mit einem neuen Modellstudiengang will die UWH auf jeden Fall dazu beitragen, dass sich mehr Studierende für die Allgemeinmedizin entscheiden. In dem Studiengang, der im Wintersemester 2018/19 beginnt, können die angehenden Mediziner bereits im dritten Semester als einen von fünf möglichen Schwerpunkten die Allgemeinmedizin wählen. (iss)

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