Schweiz

Uni nimmt sich Muttermilchforschung zur Brust

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ZÜRICH. Ein ganz der Muttermilchforschung gewidmeter Medizin-Lehrstuhl wird an der Universität Zürich geschaffen.

Es sei der Erste dieser Art weltweit, teilte die Hochschule am Dienstag mit. Ziel sei es, neue Erkenntnisse über die Inhaltsstoffe von Muttermilch und ihre funktionellen Eigenschaften zu gewinnen.

Der Lehrstuhl werde 2016 die Arbeit aufnehmen und mindestens 25 Jahre lang betrieben, hieß es weiter. Dafür stellt die Familie Larsson-Rosenquist Stiftung eine Anschubfinanzierung von 20 Millionen Franken (19,2 Millionen Euro) bereit.

Die im Schweizer Kanton Zug ansässige Stiftung setzt sich seit 2013 für die Förderung der Ernährung mit Muttermilch ein.

Allgemein bekannt sei, dass Muttermilch den Immunschutz stärke sowie Allergien vorbeuge und damit die Gesundheit Neugeborener stärke, erklärte die Universität.

Die Auswirkungen hielten bis ins Erwachsenenalter an. Parallel zum Lehrstuhl in Zürich finanziere die Stiftung verwandte Forschungen an der University of Australia in Perth mit einem Fokus auf Biochemie.

Damit wolle die Stiftung garantieren, dass die Muttermilchforschung multidisziplinär angegangen wird. (dpa)

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