Hausärzte in Sachsen

Verbund will Weiterbildung stärken

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LEIPZIG. Der sächsische Hausärzteverband und das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wollen die Weiterbildung von Allgemeinmedizinern besser strukturieren.

Sie haben daher einen Kooperationsvertrag zur Einrichtung eines "Weiterbildungsverbundes Allgemeinmedizin Nordsachsen" unterzeichnet, wie die Uniklinik mitteilte. Ziel ist die Gewinnung von mehr qualifizierten Hausärzten, insbesondere für die unterversorgten Regionen in den nördlichen Teilen Sachsens.

Ein Verbund bietet nach Ansicht des Hausärzteverbandes die Möglichkeit zu einer Weiterbildung, die auch den modernen medizinischen Ansprüchen genügt. Außerdem hätten Erfahrungen in anderen Bundesländern gezeigt, dass sich junge Ärzte häufiger für die Allgemeinmedizin entschieden, wenn die Weiterbildung zum Facharzt im Verbund erfolge, hieß es.

Die Partner wollen nun unter anderem eine neue Koordinierungsstelle schaffen, die zum Beispiel gemeinsam mit dem Arzt einen individuellen Rotationsplan festlegt. Am UKL wird die Verbundweiterbildung an der Zentralen Notaufnahme angesiedelt. Dort erhielten die Ärzte in Weiterbildung die Chance, Patienten mit ganz verschiedenen Symptomen und die verschiedensten akuten Notfälle innerhalb kürzester Zeit kennenzulernen, hieß es. (lup)

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