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Wissenschaftsrat mahnt UKE zur Prozessoptimierung

HAMBURG (di). Der Wissenschaftsrat (WR) bescheinigt dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine insgesamt positive Entwicklung, mahnt aber Verbesserungen an.

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Das UKE versorgt jährlich 75.000 Patienten stationär und hat 25.0000 ambulante Patientenkontakte. Seit 2004 hat das UKE seine erbrachten Leistungen nach eigenen Angaben um fast 70 Prozent gesteigert.

Der WR kritisiert in seiner Stellungnahme etwa die mangelnde Vernetzung zwischen der Universität Hamburg und dem UKE und "empfiehlt nachdrücklich, gemeinsame Kooperationsstrukturen aufzubauen".

Dem Vorstand rät der WR, seine Personalpolitik stärker an einer Qualitätssteigerung in Forschung und Lehre auszurichten. Die klinisch tätigen Wissenschaftler könnten nach Beobachtung des WR stärker von Versorgungsaufgaben entlastet werden, damit sie mehr Freiräume für Forschung und Lehre bekommen.

Deutliche Worte findet der WR auch zu dem in den vergangenen Jahren verfolgten Ausbau der ambulanten Krankenversorgung durch MVZ und Ambulanzzentren.

Dessen Leitungspersonal empfiehlt er, nicht nur betriebswirtschaftliche Ziele zu verfolgen, sondern sich auch wissenschaftlichen Zielen in Forschung und Lehre verpflichtet zu fühlen.

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