Ärzte Zeitung, 04.06.2004

TIP

Wasserlassen nach dem Sex schützt vor Infekt

Zur Vorbeugung von chronisch rezidivierenden Harnwegsinfekten können Sie Ihren Patientinnen raten, mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken sowie auf eine regelmäßige und vollständige Miktion zu achten.

Auch ein Toilettengang nach dem Geschlechtsverkehr sei sinnvoll, so Dr. Dirk Watermann von der Frauenklinik der Universität Freiburg. Durch diese Maßnahmen werde die Harnröhre regelmäßig gespült und eine Keimaszension über die Uretralschleimhaut verhindert.

Ein weiterer Tip: Die Genitalhygiene sollte nicht übertrieben werden, und es sollten vor allem keine Intimsprays oder mit Desinfektionslösung getränktes Toilettenpapier verwendet werden. Denn hierdurch werde die physiologische Keimflora im Introitus gestört und die Aszension von pathogenen Darmbakterien begünstigt.

Topics
Schlagworte
Gynäkologie (5580)
Organisationen
Uni Freiburg (290)
Krankheiten
Urologische Krankheiten (41)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »