Ärzte Zeitung, 02.03.2016

Pneumologen-Kongress

Tbc wird wieder Thema

LEIPZIG. Am 2. März beginnt der Pneumologen-Kongress. Die Tagung findet im Zeichen der Flüchtlingskrise statt. Die Organisatoren um Tagungspräsident Professor Hubert Wirtz aus Leipzig haben aus diesem Anlass eine Brennpunktsitzung ins Programm gehoben. Durch Migration rückt die hierzulande selten gewordene Tuberkulose wieder in den Fokus. "Man kann noch nicht sagen, ob und in welchem Ausmaß mit der aktuellen Migration die Tbc-Inzidenz ansteigen wird, die Häufigkeit sinkt aber sicher nicht mehr wie in den vergangenen Jahren", so Wirtz. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[02.03.2016, 09:50:33]
PD Dr. Hinrich Ballke 
Die Tuberkulose war nie weg
Die Tuberkulose in Deutschland war nie weg. bei gezielter Diagnostik und daran denken wurde man oft pfündig zum Wohle des Patienten. Im Zeitalter von Aids muss immer bei auch leichter Symptomatik an Tbc gedacht werden. Auch im Kindesalter bei Leukozyturie und scheinbar sterilem Urin muss eine Tbc ausgeschlossen werden. Vielen Kollegen insbesondere den Jüngeren fehlt die Kenntnis des diagnostischen Wegs. Wir haben diese Erfahrung oft machen müssen. Also gut, dass über einen Kongress dieses Wissen mit modernen Erkenntnissen aufgefrischt wird.
Erhiba
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Prä-Op-Labor - Kein Einfluss auf den Bonus

Mit der Laborreform hat sich der Blick verstärkt auf das Prä-Op-Labor gerichtet. Das soll nicht auf die Laborkosten angerechnet werden. mehr »

So sieht die Gesundheitsversorgung in den 32 WM-Ländern aus

Bei der Fußball-WM in Russland sind die teilnehmenden Nationen mit hochkarätigen medizinischen Betreuerstäben am Start. Doch wie sieht es mit der Gesundheitsversorgung in der Heimat aus? mehr »