Ärzte Zeitung, 31.08.2006

Risiko für Kinder im Verkehr ist gestiegen

NEU-ISENBURG (Smi). In Deutschland verunglücken jährlich 40 000 Kinder im Straßenverkehr, 200 von ihnen sterben dabei. Das Risiko ist in den vergangenen Jahren eher noch gestiegen, haben Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin in einer Situationsanalyse festgestellt.

Ute Dorschner, Manja Lippold und Christian Gericke haben Daten der Jahre 1990 bis 2005 zu Verkehrsunfällen von Kindern ausgewertet und Studien zur Verkehrserziehung und Schutzausrüstung verglichen. Sie empfehlen strukturierte Maßnahmen zur Verkehrssicherheit, etwa Anzeigetafeln zum Einhalten der Geschwindigkeit in Tempo-30-Zonen und Aufklärungsaktionen für Fahrer.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8664)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »