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Nadeln schützt vor Migräne-Attacken

NEU-ISENBURG (eb). Eine Akupunktur-Therapie kann Migräneattacken offenbar ähnlich gut vorbeugen wie eine medikamentöse Prophylaxe. Das ergaben die GERAC-Akupunkturstudien zu Migräne und Spannungskopfschmerz mit über 1300 Patienten.

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Kopfschmerzspezialisten sind überrascht, daß die Akupunktur bei der Migräne-Prophylaxe offenbar ähnlich wirksam ist wie eine sechsmonatige medikamentöse Therapie.

So konnte in der GERAC (German Acupuncture)-Studie zu Migräne die Zahl der Kopfschmerztage durch zehn bis 15 Akupunktur-Sitzungen pro Monat reduziert werden, und zwar um 2,3 Tage, wenn nach Kriterien der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) genadelt wurde (wir berichteten).

1,5 Tage waren es mit einer Schein-Akupunktur, bei der die Nadeln nicht an Akupunkturpunkten angesetzt wurden. Und 2,1 Tage waren es mit medikamentöser Prophylaxe.

Die Ergebnisse im Vergleich zum Studienbeginn waren in allen Gruppen signifikant. Die Unterschiede zwischen den Therapiegruppen waren aber nicht signifikant.

Bislang gibt es noch keine Akupunkturstudien mit wirklicher Placebo-Akupunktur und doppelter Verblindung. Das ist mit Lasernadel-Akupunktur möglich: Nach Aufkleben der Lasernadeln schaltet ein Computer randomisiert den Laser ein - oder nicht. Weder Patient noch Arzt merken das.

Lesen Sie dazu: Die Akupunktur zur Migräne-Prophylaxe ist offenbar ähnlich wirksam wie eine medikamentöse Therapie Akupunktur mit Lasernadeln - Wirkung ohne Piekser

Lesen Sie auch den Kommentar: Nadeln bei Migräne - warum denn nicht?

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