Ärzte Zeitung, 28.01.2008

EU-Register für Stammzellen aus Embryonen

NEU-ISENBURG (ple). Auch Europa hat nun wie die USA ein Register für humane embryonale Stammzellen. Vor knapp einem Jahr war die Einrichtung dieses Registers von der Europäischen Kommission beschlossen worden. Es enthält Daten zu derzeit mehr als 250 Zell-Linien humaner embryonaler Stammzellen.

Fast 180 Zell-Linien stammen aus Europa. Umgesetzt wurde das Vorhaben unter anderem von Joeri Borstlap und seinen Kollegen vom Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien. Über das Internet sind Infos zu Zell-Linien, Stammzell-Banken und Institute, die solche Zellen zur Verfügung stellen, abrufbar. Das Projekt erhält mehr als eine Million Euro aus den Mitteln des sechsten Forschungsrahmenprogramms.

Das Europäische Stammzellregister ist im Internet unter http://www.hescreg.eu zu erreichen

Topics
Schlagworte
Gentechnik (2131)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »