Ärzte Zeitung, 09.03.2011

Qualitätskontrolle für männliches Erbgut

GÖTTINGEN (eb). Einen Mechanismus der Qualitätskontrolle für männliches Erbgut haben Göttinger Forscher entdeckt.

Durch den Einbau einer Virus-DNA ins Genom wird die Herstellung eines Kontroll-Faktors mit dem Namen p63 in den Vorläuferzellen von männlichen Keimzellen (Spermatozoen) verstärkt.

Schon bei geringen Schäden an der DNA sterben die Spermatozoen durch die Wirkung von p63 ab. Dadurch werde vermieden, dass ein beschädigtes Genom an die nächste Generation weitervererbt wird, teilt die Uni mit. Der Mechanismus sei in der Evolution vor etwa 15 Millionen Jahren entstanden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »