Ärzte Zeitung, 06.08.2009

Sterberate nach Magenband-Op extrem gering

NEU-ISENBURG (ikr). Bei Patienten, die aufgrund einer schweren Adipositas ein Magenband bekommen, ist offenbar kaum mit Op-bedingten Todesfällen zu rechnen.

In einer aktuellen Studie betrug die Sterberate innerhalb von 30 Tagen nach der Op lediglich 0,3 Prozent (NEJM 361, 2009, 445). Das bestätigt nach Auffassung der Autoren die hohe Sicherheit der Methode bei Adipositas. Untersucht wurden 776 Patienten. Sie waren mindestens 18 Jahre alt und hatten im Durchschnitt einen Body Mass Index von 44. Mit der Methode lässt sich der Blutzucker besser kontrollieren oder gar ein Typ-2-Diabetes beseitigen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »