Ärzte Zeitung, 12.03.2012

Kaum Bewegung durch aktive Videospiele

HOUSTON (ST). Aktive Videospiele regen Kinder nicht zu mehr Bewegung an. In einer randomisierten US-Studie erhielten 78 Neun- bis Zwölfjährige mit BMI zwischen 50. und 99. Perzentile entweder je zwei herkömmliche oder zwei aktive Videospiele (Pediatrics 2012 online).

Mit Messgeräten zeichneten die Forscher aus Houston 13 Wochen lang die Aktivität auf.

Ergebnis: Kinder, die sich mit "passiven" Spielen vergnügten, bewegten sich 25 bis 29 Minuten pro Tag mittelgradig bis stark.

Doch auch die Kinder, die aktive Videospiele erhalten hatten, waren im Durchschnitt nur 25 bis 28 Minuten wirklich in Aktion.

Erklärung der Autoren: Entweder haben die Kinder bei den Videospielen nur halbherzig mitgemacht oder danach ihre sonstigen Aktivitäten sehr reduziert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »