Ärzte Zeitung, 24.02.2009

Mehr COPD durch Klimawandel erwartet

Daten von Kliniken in zwölf europäischen Städten ausgewertet

ROM (ple). Aufgrund heißer Sommer, die wegen des globalen Klimawandels zu erwarten sind, wird es immer mehr Patienten geben, die wegen Atemwegserkrankungen wie COPD stationär behandelt werden müssen.

Das schließen Wissenschaftler des von der Europäischen Kommission geförderten PHEWE*-Projekts aus den Daten ihrer aktuellen Studie (Am J Resp Crit Care Med 179, 2009, 383). Jeweils um ein Grad höhere Temperaturen waren mit einer im Mittel um vier Prozent erhöhten Rate von Klinikbehandlungen wegen Atemwegserkrankungen assoziiert. Vor allem Menschen älter als 75 Jahre waren betroffen. Für kardio- und neurovaskuläre Erkrankungen galt dieser Zusammenhang nicht.

In die Studie wurden Kliniken in zwölf europäischen Städten einbezogen, von Dublin bis Valencia. Ausgewertet wurden Daten zu Klinikeinweisungen und Wetterbedingungen sowie zur Luftverschmutzung zwischen 1990 und 2001.

*Assessment and Prevention of Acute Health Effects of Weather Conditions in EU

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Der Belegarzt – KBV und Onkologen präsentieren neuen Teamplayer

Mit einer Neudefinition des Belegarztes wollen KBV und Onkologen die sektorübergreifende Krebsversorgung realisieren. mehr »