Ärzte Zeitung, 18.10.2011

Arbeit zu lungenschonender Beatmung prämiert

LÜBECK (eb). Für seine laufende Untersuchung "Intra- and postoperative titration of positive end-expiratory pressure (PEEP) using electrical impedance tomography (EIT)" erhielt Dr. Thomas Muders von der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin der Uniklinik Bonn den Bernhard Dräger Preis.

Die European Society of Intensive Care Medicine (ESICM) verlieh den mit 15.000 Euro dotierten Preis beim 24. ESICM LIVES Kongress in Berlin.

In seiner Studie tritt Muders den Beweis an, dass sich Lungenschäden durch maschinelles Beatmen minimieren lassen, wenn der Arzt den positiv endexspiratorischen Druck (PEEP) individuell anpasst.

Zum Einstellen dieses Drucks, den das Beatmungsgerät zwischen Atemzügen aufrecht erhält, sind Informationen über die regionale Lungenfunktion hilfreich.

Diese Informationen können mit der elektrischen Impedanztomografie (EIT) erstmals kontinuierlich und nicht-invasiv aufgezeichnet werden. Dabei handelt es sich um ein direkt am Patientenbett einsetzbares Verfahren zur regionalen Messung der Lungenfunktion.

www.draeger.com

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

Hausärzte zur Kooperation mit Pflegeheimen verpflichtet

Union und SPD bringen ihr zweites Gesetzespaket in der Gesundheitspolitik auf den Weg. Es geht um ein Milliarden Euro schweres Pflege-Programm. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »