Ärzte Zeitung, 07.06.2017

Ambrosia

Stickstoffdioxid macht Pollen aggressiver

MÜNCHEN. Pollen des beifußblättrigen Traubenkrauts (Ambrosia artemisiifolia) enthalten besonders viele Allergene, wenn die Pflanzen Abgasen mit Stickstoffdioxid (NO2) ausgesetzt werden, berichten Forscher vom Helmholtz Zentrum (Plant Cell Environ. 2016; 39: 14).

Wurde Ambrosia mit NO2 begast, bildete sie besonders große Allergen-Mengen. Auch banden die Pollen solcher Pflanzen besonders stark an spezifische IgE-Antikörper von Ambrosia-Allergikern. Und schließlich fand sich in den Pflanzen ein bisher unbekanntes Allergen. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »