Ärzte Zeitung, 31.01.2011

Augenuntersuchung zur Neuropathie-Diagnostik

MÜNCHEN (eb). Künftig könnte eine mikroskopische Analyse der Augenhornhaut zur Früherkennung von diabetischer Neuropathie genutzt werden, so die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Schweren Nervenschäden ließe sich dann vorbeugen.

Forscher um Professor Rudolf Guthoff von der Universitätsaugenklinik Rostock können mit digitaler Bildverarbeitung von konfokalmikroskopischen Bildern erste Zeichen einer Neuropathie erkennen.

Dabei werden die Nervenfasernlänge und -dichte, die Zahl der Nervenverzweigungen und der Grad der Nervenwindungen in der Hornhaut bestimmt, um strukturelle Veränderungen des peripheren Nervensystems aufzudecken. Die Methode könnte eine Diagnostik ohne operativen Eingriff ermöglichen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

736 Notfallzentren reichen zur Notfallversorgung

Wie viele Notfallenzentren sind nötig und wo sollten sie betrieben werden, um die Bevölkerung gut zu versorgen? Ein Gutachten im Auftrag der KBV hat das jetzt analysiert. mehr »

Keuchhusten - längst keine Kinderkrankheit mehr

An Pertussis erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Sie stellen eine Gefahr für Säuglinge dar. Wir zeigen, wie viele Erkrankte es seit 2001 gab und wie alt sie waren. mehr »

So lässt sich Glutensensitivität erkennen

Immer mehr Menschen vermuten, dass sie Gluten nicht vertragen. Ein Experte gibt Tipps, wie sich in der Praxis klären lässt, ob tatsächlich eine Glutensensitivität vorliegt. mehr »