Tierrechtsorganisation PETA

Veganen Kampf gegen Diabetes prämiert

Die Tierrechtsorganisation PETA zeichnet eine BKK für das Belohnen der Diabetes-Prävention durch vegane Ernährung aus.

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BERGKIRCHEN/STUTTGART. Die bundesweit agierende BKK ProVita berücksichtigt in ihren Leistungen und Bonusprogrammen, dass vegan lebende Menschen ein geringeres Risiko für bestimmte ernährungsabhängige Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gewisse Krebsarten und Diabetes Typ II haben. Um den Einsatz als Wegbereiter für eine tierfreundliche und gesunde Zukunft zu würdigen, hat ihr deshalb die Tierrechtsorganisation PETA den ersten „Vegan Health Award“ verliehen.

„Mit der Ausrichtung der Krankenkasse BKK ProVita auf die Förderung der veganen Lebensweise kommen Gesundheit und Tierschutz im Gesundheitswesen endlich zusammen. Die Versicherten profitieren von finanziellen Boni und einer Kostenübernahme der wichtigen Vitamin-B12-Untersuchung“, so Frank Schmidt, Head Of Corporate Affairs bei PETA.

Insgesamt könnten Versicherte, die am Bonusprogramm der BKK ProVita teilnehmen, einen zweckgebundenen Bonus von bis zu 200 Euro jährlich erhalten. Vegan lebende Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen hätten das Recht, gemäß ihren ethischen Grundsätzen versorgt zu werden, betonen die Tierrechtsaktivisten.

Die BKK ProVita setze sich gemeinsam mit PETA für dieses Recht ein. Auch dieses Engagement für einen nachhaltigen Wandel im Gesundheitswesen sei bei der Entscheidung für die Nominierung berücksichtigt worden. (maw)

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