Ärzte Zeitung, 20.05.2005

"Regenerative Medizin ist in zehn Jahren Standard"

LEIPZIG (ddp.vwd). Durch die rasante Forschung in der regenerativen Medizin stehen nach Einschätzung von Biowissenschaftlern und Ärzten viele Behandlungsmethoden vor einem grundlegenden Wandel. Schon in zehn Jahren werde die regenerative Medizin, bei der defektes Gewebe durch nachwachsendes körpereigenes ausgetauscht wird, zum Standard in vielen Kliniken gehören.

Das sagte der Kieler Wissenschaftler Professor Jörg Wiltfang beim 2. Weltkongreß für Regenerative Medizin in Leipzig. Die Forschung habe enorme Fortschritte gemacht: So sei erstmals die Züchtung eines kompletten Unterkieferknochens bei einem Krebspatienten gelungen.

Professor Hans-Günther Machens aus Lübeck stellte erste Erfolge bei der Behandlung von Verbrennungsopfern vor. Mithilfe der regenerativen Medizin könne verbrannte Haut mittlerweile schneller und vor allem narbenfrei heilen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »