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Neigung zur Glatze wird über Mütter vererbt

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BONN (ddp.vwd). Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Düsseldorf haben festgestellt, daß Androgene ein entscheidender Faktor beim Haarausfall von Männern zu sein scheinen.

Demnach können Veränderungen in der genetischen Bauanleitung des Androgen-Rezeptors eine frühe Glatzenbildung zur Folge haben. Da das beteiligte Gen auf dem X-Chromosom liegt, erben Männer den Defekt von ihrer Mutter.

Nach Angaben der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn sehen die Forscher darin einen Beleg für die verbreitete Annahme, daß Männer in punkto Haarausfall eher nach ihrem Großvater mütterlicherseits als nach ihrem Vater schlagen.

Über mehrere Jahre hatten die Forscher bundesweit Gene von Familienmitgliedern untersucht, in denen gleich mehrere Männer von Haarausfall betroffen sind.

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