Ärzte Zeitung, 11.10.2010

Regionale Unterschiede beim Herztod

NÜRNBERG (ob) Erhebliche Unterschiede bei der Herzinfarkt-Sterblichkeit innerhalb von Bayern offenbart der neue "Herzbericht 2009", den sein Autor Dr. Ernst Bruckenberger bei der DGK-Tagung in Nürnberg vorgestellt hat. Auffällig ist dabei nach seinen Angaben das Gefälle zwischen Nord- und Südbayern.

Im "Herzbericht" werden die altersbereinigten Sterbeziffern (Gestorbene pro 100 000 Einwohner) gegenübergestellt. Im Bundesdurchschnitt liegt diese Ziffer in Deutschland bei 69,2 Herzinfarkt-Toten pro 100 000 Einwohner. Freuen können sich die Einwohner von Memmingen: Ihre Stadt weist die niedrigste Zahl von Herzinfarkt-Toten auf (- 58,7 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt). Am anderen Ende der Skala steht Coburg: In dieser Stadt liegt die Zahl der Herzinfarkt-Toten 89,4 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »