Ärzte Zeitung, 03.11.2010

Das Ziel ist, herzkranken Kindern zu helfen

HEIDELBERG (eb). Die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie fördern die Forschungsarbeiten von Privatdozent Dr. Joachim Eichhorn am Universitätsklinikum Heidelberg. Wie können Kinder, die nur eine funktionierende Herzkammer haben, besser behandelt werden? Dieser Frage geht der Wissenschaftler nach.

Für seine Forschungsarbeiten wurde er mit der Gerd Killian-Projektförderung der Deutschen Herzstiftung (DHS) und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK) ausgezeichnet. Das Preisgeld von 60 000 Euro fließt sowohl in Eichhorns Projekt am Universitätsklinikum Heidelberg als auch in Forschungsarbeiten im Deutschen Herzzentrum Berlin.

Es ist ein seltener angeborener Herzfehler, die betroffenen Kinder überleben nur mit mit mehreren aufwändigen Operationen, um Lungen- und Körperkreislauf voneinander zu trennen. Ziel des geförderten Forschungsvorhabens von Dr. Joachim Eichhorn ist es, den Blutfluss der operierten Kinder mit dem bildgebenden Verfahren der Magnetresonanztomografie (MRT) genau zu untersuchen. Mit Hilfe der so gewonnenen Informationen möchte der Preisträger neue Therapieansätze für die herzkranken Kinder entwickeln.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »