Ärzte Zeitung, 13.06.2013
 

Neue Arbeitsgruppe

Herzrisiko durch Sport

MÜNCHEN. Der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) hat die Arbeitsgruppe "Sport und Prävention" gegründet, um Profi- und Freizeitsportler für Herzinfarkte durch eine unerkannte Herzerkrankung zu sensibilisieren.

Ziel sei ebenso, die Vorbeugung zu verbessern, so eine BNK-Mitteilung. Regelmäßige kardiologische Vorsorgeuntersuchungen könnten schützen und die Rate der Zwischenfälle bei Sportereignissen drastisch senken, wie Erkenntnisse aus Ländern wie Italien zeigten.

Unter Vorsitz von Dr. Susanne Berrisch-Rahmel aus Düsseldorf will die Arbeitsgruppe etwa bei der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie über Sportprävention mitbestimmen, Fortbildungen organisieren - und die Menschen zum Sport zu bewegen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »

Inhalatives Steroid bei Kindern – Keine falsche Zurückhaltung!

Die Angst vor Frakturen sollte bei asthmakranken Kindern kein Grund gegen die Kortisoninhalation sein. Zurückhaltung könnte sogar den gegenteiligen Effekt haben. mehr »

Ibuprofen plus Paracetamol so effektiv wie Opioide

Es müssen keine Opioide sein: OTC-Analgetika wirken bei Schmerzen in den Gliedmaßen ähnlich gut wie Opioide, so eine US-Studie. mehr »