Ärzte Zeitung, 25.11.2013

Vitamin-K-Antagonisten

Bessere Qualität durch Genotyp-gesteuerte Dosierung?

DALLAS. Polymorphismen in zwei Genen (CYP2C9 und VKORC1) tragen zur individuellen Sensitivität gegenüber Vitamin-K-Antagonisten (VKA) bei.

Dennoch scheint eine Genotyp-gesteuerte Dosierung von VKA die Qualität der Gerinnungshemmung kaum zu verbessern.

Zwei beim AHA-Kongress präsentierte Studien mit Warfarin kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

In einer Studie konnte durch eine am Genotyp orientierte Dosierung die Zeit, in der die INR-Werte im therapeutischen Bereich lagen, verbessert werden, in der anderen Studie jedoch nicht.

Eine dritte Studie mit Phenprocoumon (nicht bei AHA-Kongress vorgestellt) zeigte ebenfalls keine Verbesserung (NEJM 2013, online 19. November) . (ob)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oftmals auch knifflige Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »