Ärzte Zeitung, 01.09.2010

Kein Krebsrisiko durch Therapie mit Statinen

STOCKHOLM (Rö). Eine große Metaanalyse der Cholesterol Trialists' Collaboration mit Daten von mehr als 170 000 Patienten liefert Evidenz dafür, dass Statine nicht das Risiko erhöhen, Krebs zu entwickeln.

Die Forscher haben beim ESC-Kongress in Stockholm berichtet, dass Statin-Therapie keinen Effekt hat, an irgendeiner Krebsform zu entkranken. Auch niedrige LDL-Spiegel waren nicht mit erhöhtem Risiko verknüpft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »