Ärzte Zeitung online, 05.06.2019

Nach Infarkt

Pflaster hilft dem Herzen

MANCHESTER. Ein daumengroßes Pflaster aus rund 50 Millionen humanen Stammzellen könnte bei Herzinfarkt-Patienten zur Regeneration des Herzgewebes eingesetzt werden.

Das Pflaster wird aus Stammzellen im Labor gezüchtet, die sich nach dem „Aufkleben“ auf das geschädigte Herz zu schlagenden Kardiomyozyten entwickeln, wie die British Heart Foundation (BHF) berichtet.

Die Ergebnisse wurden aktuell bei der British Cardiovascular Society Conference in Manchester vorgestellt.

Im Tiermodell mit Kaninchen hätten sich nach einem Herzinfarkt bereits erste Erfolge gezeigt: Vier Monate nach Implantation des Pflasters habe sich bei den Tieren die linke Herzkammer erholt, so die BHF. Der nächste Schritt seien nun klinische Tests. (bae)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Beim Hausarzt sind Patienten sicher

Viele Patienten erleiden während ihrer Therapie Schäden, die eigentlich vermeidbar gewesen wären. Hausarztpraxen sind jedoch ein sicheres Pflaster, wie eine Analyse ergab. mehr »

Ebola-Helfer fordern rasche Unterstützung

Noch immer klappt es nicht, den Ebola-Ausbruch im Kongo unter Kontrolle zu bekommen. Jetzt hat die WHO einen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Hilfsorganisationen fordern weitere Impfstoffe und finanzielle Hilfe. mehr »

Mehr Beachtung für die Diastole!

Dem diastolischen Blutdruck wird weniger Bedeutung geschenkt als dem systolischen. Dabei sind diastolische Werte ein unabhängiger Risikofaktor für Infarkte. mehr »