Ärzte Zeitung, 24.06.2011

Erste Mutation entdeckt bei Kardiomyopathie

MURRAY (ple). Bei Frauen mit einer Peripartum-Kardiomyopathie haben US-Forscher aus Murray im Staat Utah erstmals eine genetische Mutation entdeckt.

In ihrer Studie mit fast 100 gesunden und erkrankten Frauen wiesen sie auf Chromosom 12 eine Mutation bei fast 70 Prozent jener Teilnehmerinnen nach, die eine Peripartum-Kardiomyopathie hatten (Circulation: Cardiovascular Genetics online, 11. Juni 2011).

Bei den anderen Studienteilnehmerinnen fanden sie die Mutation dagegen nicht. Die Mutation liegt in der Nähe eines Gens, das den Blutdruck reguliert und Muskelkontraktionen im Herzen und im Uterus steuert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »