Ärzte Zeitung, 14.05.2010

Funktionsfähige Hörzellen im Labor gezüchtet

STANFORD (ars). Einen Meilenstein auf dem Weg zur Behandlung gehörloser Patienten melden Forscher der Stanford University. Ihnen ist es gelungen, die hoch spezialisierten Haarzellen des Innenohrs im Labor zu züchten - und zwar aus embryonalen Stammzellen und reprogrammierten Fibroblasten von Mäusen. Haarzellen registrieren über feine Zilien die mechanischen Vibrationen der Luft und setzen sie in ein elektrisches Signal um, das schließlich die Schallempfindung hervorruft. Die künstlich erzeugten Zellen sahen in ihrer Struktur aus wie die natürlichen, und unter dem Elektronenmikroskop ließen sich die gleichen Reaktionen beobachten (Cell 2010; 141: 704).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »