Ärzte Zeitung, 28.09.2010

Info-Kampagne zu Ohrschäden durch überlaute Musik

BRISBANE (eb). Nachdem bei dem 23-jährigen Daniel Lalor ein Tinnitus diagnostiziert wurde, hat er die groß angelegte Informationskampagne "Music to my Ears" gestartet. Der junge Australier möchte Musikfans auf Lärmschutz aufmerksam machen. Dazu wendet er in seiner Aktion Marketing-, Planungs- und Sponsoringwissen an, das er an der University of Queensland Business School erworben hat.

Auf diese Weise will er Musikfans dazu bewegen, ihre Ohren zu schützen. Ein weiteres Ziel ist es, Musiker und Konzertveranstalter zu veranlassen, diese Botschaft zu verbreiten und sichere Lärmpegel einzuhalten. Ein Rauschen in den Ohren, selbst wenn es am nächsten Morgen wieder verschwunden sei, so Lalor, sei ein Warnsignal für schädlichen Lärm. Der einfache Test, ob man schreien müsse, um verstanden zu werden, gebe Aufschluss, ob eine sichere Lautstärke überschritten sei und langfristige Schäden resultieren könnten.

www.musictomyearscampaign.org

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »