Ärzte Zeitung, 16.11.2011

Akupunktur lindert prämenstruelle Beschwerden

NEU-ISENBURG (ikr). Die Akupunktur scheint eine vielversprechende Option für Frauen mit Prämenstruellem Syndrom zu sein. Darauf deuten die Ergebnisse einer Metaanalyse hin.

Analysiert wurden 10 Studien, an denen im Mittel 47 Frauen teilnahmen. Sie erhielten durchschnittlich 21,1 Akupunktursitzungen (Geburtsh Frauenheilk 2011; 71: 821).

Vier Publikationen verglichen die Akupunktur mit einer medikamentösen Therapie, drei mit Scheinakupunktur, eine mit keiner Therapie und eine mit einer pflanzlichen Arznei.

Die Akupunktur war zwar signifikant überlegen bezüglich Verbesserung der Symptome, die meisten Arbeiten zeigten aber ein hohes Risiko für Verzerrungseffekte bezüglich Randomisierung und Verblindung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie kommen Ärzte an benötigte Grippe-Vakzinen?

Gesundheitsminister Spahn hat die rechtliche Grundlage gelegt, Grippe-Impfstoffe unter Ärzten auszutauschen. Aber wie geht das vonstatten? Darüber scheint Unklarheit zu herrschen. mehr »

Weniger HIV-Neuinfektionen in Deutschland

Rund 86.000 Menschen in Deutschland sind HIV-positiv, schätzt das RKI. Die Zahl der Neuinfektionen ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. mehr »

Diagnose von Hautflecken per Smartphone

Die Lockerung des Fernbehandlungsverbots wirkt. Die Teledermatologie-Anwendung AppDoc soll Patienten mit verdächtigen Hautflecken zu einer schnelleren Diagnose verhelfen. mehr »