Ärzte Zeitung, 10.12.2011

Protein entdeckt, das Zellen vor HIV schützt

LANGEN (eb). Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) in Langen haben entdeckt, dass ein Protein in Monozyten die Vermehrung von HIV-1 in diesen Zellen verhindert.

In Monozyten von Patienten mit Aicardi-Goutières-Syndrom dagegen vermehrt sich der Aids-Erreger nicht, denn Patienten mit dieser Erbkrankheit fehlt das schützende Protein mit der Bezeichnung SAMHD1 (PLoS Pathog 2011; online 8. Dezember).

Wie es in einer Mitteilung des PEI heißt, untermauern die Forschungsergebnisse aktuelle Befunde zur Bedeutung von SAMHD1 bei dendritischen Zellen und Makrophagen bei der HIV-Abwehr.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weg frei für GroKo-Gespräche – Schulz verspricht Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »