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Kampf gegen HIV: Hilferuf aus Birma

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Der Kampf gegen Aids kommt weltweit ein Stückchen voran - aber längst nicht in allen Ländern. Jetzt ruft Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi um Hilfe.

WASHINGTON (dpa). Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat die Teilnehmer der Welt-Aids-Konferenz in Washington um Hilfe für die HIV-Bekämpfung in Birma gebeten.

"Es gibt bei uns ein paar informelle Gruppen, die im Kampf gegen HIV/Aids arbeiten, aber gesellschaftliche Antworten sind so gut wie unbekannt", sagte die Nobelpreisträgerin in einer am Mittwoch auf dem Treffen gezeigten Videobotschaft.

"Wir müssen den Menschen in meinem Land verständlich machen, dass das ein Problem ist, das wir zusammen angehen müssen", ergänzte Suu Kyi, die unter der bis 2011 regierenden Junta 15 Jahre unter Hausarrest stand.

"Deswegen bitten wir, dass ihr uns beibringt, wie wir gesellschaftliche Antworten auf HIV/Aids finden können."

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