Ärzte Zeitung, 29.06.2015

Aids-Gesellschaft

Empfehlung zur HIV-Prävention mit Arzneien

DÜSSELDORF. Die Deutsche Aids-Gesellschaft empfiehlt in Hochrisikogruppen die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) als wichtigen Baustein der HIV-Prävention.

Dabei erhalten HIV-negative Menschen vorbeugend antiretrovirale Medikamente, um sich bei Sexualkontakten vor einer Infektion zu schützen, und zwar situationsbezogen oder dauerhaft.

Derzeit ist in der Europäischen Union noch kein Medikament für die PrEP zugelassen, bedauerte Professor Georg Behrens, Präsident der Deutschen Aids-Gesellschaft, beim Deutsch-Österreichischen Aids-Kongress.

Off-Label wird Emtricitabin plus Tenofovir (Truvada®) eingesetzt. Zudem wurden Tenofovir (Viread®) allein und Maraviroc (Celsentri®) zur PrEP getestet. (age)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »