Ärzte Zeitung, 16.09.2015

Genom-Editierung

Molekulargenetik im Blickpunkt

BERLIN. Neue molekulargenetische Methoden eröffnen Möglichkeiten, das Genom von Pflanzen, Tieren und Menschen gezielt zu verändern.

In Zukunft könnte es möglich sein, Erbkrankheiten durch Verfahren der Genom-Editierung besser zu behandeln.

Auch passgenaue Gentherapien etwa zur Behandlung von HIV-Infizierten sind denkbar.

Das Bundesforschungsministerium stellt nun bis zu 3,5 Millionen Euro für Forschungsprojekte zu den ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten moderner Verfahren der Genom-Editierung und deren möglicher Anwendungen bereit.

Dies soll den öffentlichen Diskurs zur Genom-Editierung unterstützen. (maw)

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