Ärzte Zeitung, 16.09.2015

Genom-Editierung

Molekulargenetik im Blickpunkt

BERLIN. Neue molekulargenetische Methoden eröffnen Möglichkeiten, das Genom von Pflanzen, Tieren und Menschen gezielt zu verändern.

In Zukunft könnte es möglich sein, Erbkrankheiten durch Verfahren der Genom-Editierung besser zu behandeln.

Auch passgenaue Gentherapien etwa zur Behandlung von HIV-Infizierten sind denkbar.

Das Bundesforschungsministerium stellt nun bis zu 3,5 Millionen Euro für Forschungsprojekte zu den ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten moderner Verfahren der Genom-Editierung und deren möglicher Anwendungen bereit.

Dies soll den öffentlichen Diskurs zur Genom-Editierung unterstützen. (maw)

Topics
Schlagworte
AIDS / HIV (1852)
Gentechnik (2138)
Krankheiten
AIDS (3440)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »