Ärzte Zeitung, 02.04.2012

Schmallenberg-Viren wohl nicht bei Menschen

BERLIN (dpa) Eine Studie und Genanalysen haben keine Hinweise auf eine Infektionsgefahr von Menschen durch Schmallenberg-Viren erbracht.

Es seien 60 Schäfer und ein Rinderhalter untersucht sowie Virengene analysiert worden, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit. Nach der RKI-Studie habe das neue Virus bei Menschen mit viel Erregerkontakt nicht zu einer Infektion geführt, so Institutspräsident Reinhard Burger.

Die Viren können bei Schafen und anderen Tieren Fehlgeburten auslösen. Es seien viele Menschen mit intensivem Erregerkontakt untersucht worden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[03.04.2012, 14:42:29]
Dr. Horst Grünwoldt 
Virus-Ursprung
Die Virologen beschreiben uns die vermeintlichen Virus-nano-Partikel aller exotischen Namensgebungen in elektronen-mikroskopischer Verschwommenheit, dafür aber die Molekularbiologen im kleinsten (imaginären) Modell-Detail.
Beide verschweigen uns aber die ursprüngliche Herkunft der organischen "Gift"-Partikel. Die Erklärung dafür findet sich bis heute nicht einmal in den Standardwerken der Virologie.
Die Experten müßten doch eigentlich für den virologischen Laien klipp und klar feststellen, ob die "neuen (Krankheits-)Erreger" noch der evolutionären "Ursuppe" auf der Erde enstammen oder schlicht intrazellulär- endogenetischen Ursprungs sind.
Soll heißen, daß sie zufällig aus einer fehlgeleiteten, zellgebundenen Protein-Synthese entstanden sind und beim Zelluntergang schlicht freigesetzt werden.
Die sog. Virulenz- und Pathogenitäts-Versuche im Tiermodell sind nach m.E. auch nicht ganz zweifelsfrei.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »

Vorsicht vor E-Mail-Anhängen und Links!

Die meisten Cyber-Angriffe laufen über das elektronische Postfach - daher ist ein gesundes Misstrauen bei jeder E-Mail wichtig, betont Sven Weizenegger. Der Profi-Hacker gibt im Interview Tipps, worauf zu achten ist. mehr »