Ärzte Zeitung, 11.09.2015

Pest

Wieder ein Todesfall im Westen der USA

DÜSSELDORF. Erneut hat es im Westen der USA eine Pest-Erkrankung gegeben: Ende August sei ein über 70-Jähriger im Bundesstaat Utah an der Krankheit gestorben, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin.

Nach den Angaben wurden seit April in den USA landesweit 13 Pest-Infektionen mit vier Todesfällen registriert. Die Krankheit tritt im Mittleren Westen zwar sehr selten, aber regelmäßig auf.

Seit dem Jahr 2000 wurden jährlich bis zu 17 Erkrankungen registriert. Die Erreger kommen überwiegend in Nagetieren vor und können von Flöhen auf Haustiere und den Menschen übertragen werden.

Zur Prävention empfiehlt das CRM übliche Repellents. Diese schützen auch vor Flohbissen. (eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (15121)
Reisemedizin (1783)
Organisationen
CRM (735)
Krankheiten
Infektionen (4748)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »